Suhaila und die Suche nach dem Licht

Suhaila und die Suche nach dem Licht – Roman

 

Autorin: Iman Mohamed
Seitenzahl: 270 Seiten
ISBN: 9783943136005
Erscheinungsdatum: 23.06.2011
Preis: 6,00€


Inhaltsangabe

Eine spirituelle Reise in das Medina der Prophetenzeit und ihre Folgen
Ein Unfall! Nur ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit, und das Leben steht still! Suhaila wacht auf und befindet sich in einer Welt voller Angst und Schrecken. Hinter sich hört sie leise bannende Worte. Wer ist der Mann, der ihre Albträume verscheucht und sie mitnimmt in eine weit entfernte Zeit? Sie begleitet ihn nach Medina im Jahre sieben nach Hidschra. Kann sie hier leben und lernen oder muss sie in ihr altes Leben zurückkehren? Und was ist mit denen, die sie zurückgelassen hat? Suhaila muss eine Entscheidung treffen. Welchen Weg sie auch einschlagen wird, beide sind mit Verlust und Abschied gepflastert.


Leseprobe

“Suhaila und die Suche nach dem Licht”  Wie eine Luftspiegelung in der Wüste sah sie Reiter. Sie galoppierten in rasendem Tempo mit wilden Gesichtern schreiend an ihr vorbei. Gebannt folgte Suhaila ihren Blicken und sah hinter sich ein paar Männer. Sie waren nur leicht bewaffnet und versuchten mit erhobenen Messern und gezückten Schwertern den kommenden Angriff abzuwehren. Der Abstand verringerte sich rasch. Bald schon würden die Meute die Männer niederstrecken. Sie konnten nicht entkommen. Nein, bitte nicht, dachte sie und stolperte durch den Sand. Was konnte sie schon tun! Entschlossenheit und wilde Freude stand in den Gesichtern der Angreifer. Als die Krieger mit ihren Schwertern durch die Gruppe stoben, vielen einige der Männer zu Boden. Die Reiter stürmten weiter in die Wüste und ließen die Männer hinter sich. Wer waren sie? Wer nur? Ängstlich schaute sie auf die strauchelnden Körper. Sah, wie sich einer über seinen Freund beugte. Der Verletzte blutete stark aus einer Schwertwunde. Der Stehende drehte sich zu ihr, seine Augen starr vor Schreck. Es war Amr, Musas Gefährte und Bruder in Medina. Langsam und sanft ließ er den zuckenden Körper seines Freundes zu Boden gleiten und riss lange Stoffbahnen aus seinem Gewand, mit denen er versuchte die Blutung zu stoppen. Dabei gab er den Blick frei auf das blutüberströmte Gesicht des Verletzten. Mit rasendem Herzen und voller Verzweiflung zwang sich Suhaila hinzusehen, unterdrückte ein Schreien, flüsterte heiser den Namen, der ihr der Liebste geworden war. „Musa!“ Die Beine brachen unter ihr weg. Bevor sie aufschlug, hatte Sarah sie gestützt und sank mit ihr zu Boden. Ängstlich hielt sie ihre Freundin in den Armen. Suhaila weinte stumm. Ihr Blick war immer noch abwesend und schreckerfüllt auf die Ereignisse einer anderen Dimension gerichtet. …”

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Über die Autorin
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